Die schönsten Upsets in der Geschichte der US Open

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1990 – Andre Agassi schreibt Geschichte

Hier ist der Deal: Agassi, jung, wild, und gerade erst 19, steht vor dem legendären Pete Sampras. Sampras wird als unantastbar gehandelt. Doch Agassi zerstört das Narrativ in fünf Sätzen – ein kraftvoller Return, ein unbarmherziger Aufschlag, und plötzlich ist der Titel in greifbarer Nähe. Das Publikum jault, die Kameras klicken, und Agassi krönt die Nacht. Ein echter Schock, der bis heute nachhallt.

1995 – Steffi Graf gegen Monica Seles

By the way, das war keine leichte Kombi. Seles, die „Kralle“, dominierte die Tour, und Graf – ein Veteran, aber immer noch heiß – musste sich durch ein hartes Dreier‑Set kämpfen. Der Wendepunkt? Ein Ball, der an die Netzlinie springt, wie ein rebellischer Schmetterling. Graf packt das Spiel, setzt den Gegner außer Gefecht und schreibt damit ein weiteres Kapitel der Unvorhersehbarkeit.

2001 – Pete Sampras’ letzter Vorhang

Look: Sampras, der König von Wimbledon, kommt nach New York, um ein letztes Mal die Platte zu drehen. Er trifft auf den jungen Juan Carlos Ferrero, den spanischen Aufsteiger. Ferrero, voller Ehrgeiz, lässt seine Aufschlagspur in die Ringe von Sampras fließen. Der Sieg ist ein Donnerknall, ein Signal, dass selbst Titanen fallen können.

2004 – Martina Hingis vs. Serena Williams

Hier ein Kracher: Hingis, die „Killer“, tritt gegen die unbezähmbare Serena an. Die meisten Experten haben bereits das Ergebnis prognostiziert – Serena gewinnt locker. Doch Hingis, mit ihrer präzisen Platzierung, bricht das Muster. Ein Return nach rechts, ein kurzer Sprint, ein überraschender Drop‑Shot. Die Menge flippt aus, das Ergebnis ist ein echter Mind‑Blow.

2012 – Novak Djokovic über Roger Federer

Und hier ist warum das so ein Highlight ist. Federer, die elegante Maschine, gilt als Favorit. Djokovic, der serbische Stürmer, ist bereit, das Unmögliche zu vollziehen. Das Match verläuft wie ein Schachspiel, jede Kugel ein Zug. Am Ende liefert Djokovic ein Ass, das Federer zum Aufgeben zwingt. Ein Moment, der das Bild der US Open neu zeichnet.

2015 – Serena Williams vs. Venus Williams

Ein Familientanz, aber nicht wie gewohnt. Venus, die ältere Schwester, kommt mit einem wilden Aufschlag, der selbst die härteste Platte durchbricht. Serena, stets die Königin, muss jede Runde neu erfinden. Sie schafft den Sieg, aber erst nach einem epischen fünften Satz, der wie ein Sturm über die Zuschauer hinwegfegt. Das Publikum jubelt, die Geschwister rivalisieren – ein Drama, das seinesgleichen sucht.

2017 – Sloane Stephens über Simona Halep

Durchaus ein Kracher. Stephens, ein Newcomer aus Großbritannien, steht gegen die Top‑Seed Halep. Niemand rechnet mit einer britischen Überraschung. Stephens spielt ihre Taktik aus, lässt Halep in lange Grundlinienduelle geraten und bricht das Ruder. Der Sieg fühlt sich an wie ein Schuss aus einer versteckten Kanone – plötzlich ist alles möglich.

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